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05.05.2026 , 20:39 Uhr
Dieser Beitrag macht aus meiner Sicht selbst als Polemik nur begrenzt Sinn. Ich finde, es ist genau richtig und überfällig, dass sich demokratische Parteien von X verabschieden. Schade ist in der Tat, dass die Parteien statt dessen nun vor allem bei Bluesky oder Threads sind, das ist in der Tat zu kurz gedacht. Aber es gibt diese utopische Platform, die nicht voller Rechter und AI-Slop ist, nämlich Mastodon / das Fediverse.
Wer den Netzwerk-Effekt versteht, weiß, dass der Weggang von jedem zugkräftigen Account die Bedeutung von X schwächt. Und dass umgekehrt diese zugkräftigen Accounts notwendig sind, damit sich die Nutzenden dann auch zu sinnvollen Alternativen bewegen. Wichtig wäre also, dass die Parteien sich (auch) auf Mastodon mehr betätigen.
Manches gibt es schon: Die Grünen und Linken haben sogar eigene Instanzen: linke.social/public/local und gruene.social/public/local, auch mit größeren Accounts, bspw.: gruene.social/@GrueneBundestag mit immerhin 21k Follower:innen.
Klar, da geht noch mehr, aber es ist eben eine (auch politische) Entscheidung, wo man seine Social Media-Energien reinsteckt.
zum Beitrag17.03.2025 , 19:06 Uhr
Als Wissenschaftler finde ich es gut und wichtig, dass die taz das Thema behandelt. Danke! Aber dass Zeitschriften im Open Access grundsätzlich mit "Einreichungsgebühren" (richtig: Publikationsgebühren) verbunden sind, die "meist mehrere Tausend Euro" betragen, stimmt nicht. Das unterschlägt, dass es längst eine Gegenbewegung in Form von sog. Diamond Open Access gibt! Solche Journals machen sogar die Mehrzahl der Zeitschriften im Directory of Open Access Journals (13.700 von 21.450, 63.8%) aus. Quelle: doaj.org/
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