Profil-Einstellungen
Login Kommune
Hier könnten Ihre Kommentare stehen
Herzlich willkommen.
Auch Sie haben eine Stimme und auch die soll gehört und gelesen werden.
Hier werden alle Kommentare gesammelt, die Sie verfassen. Außerdem können Sie Kontaktmöglichkeiten hinterlegen und sich präsentieren.
Wir freuen uns, wenn Sie die taz.kommune mit Ihren klugen Gedanken bereichern.
Viel Freude beim Lesen & Schreiben.
meine Kommentare
10.09.2026 , 18:44 Uhr
Ich teile die Intention des Autors und der Wunsch in welche Richtung es hingehen soll – ich verstehe es als eine Form von "tieferer Demokratie" als wie es bisher haben. Die Strategie des Autors dahin sehe ich als ein Aufwärmen von alten "modernistischen" Ideen und sehe wenig Neues, dabei hat sich die Grundkonstellation unserer Gesellschaft seit Anfang des 20. Jahrhunderts stark geändert. Was mich inspiriert and antreibt sind Ideen, wie die eines Sozialstaates 2.0 mit einer tieferen, emanzipatorischen demokratischeren Wirkung, anschlussfähig an Regenerativität, wie sie Hanzi Freinacht mit der "zuhörenden Gesellschaft" beschreibt. metamoderna.org/wh...welfare-look-like/
Ich schätze auch sehr seine Gedanken zum Sozialismus & Klassen Thema und wie er es konstruktiv weiterdenkt ohne in den alten Kategorien und Gedankemustern zu verharren, in denen sich die Debatten in Foren dann schnell verhakeln. Wie hier: metamoderna.org/is...classless-society/
Ich finde diese beiden Artikel gerade als konstruktiven Ausweg aus den klassischen Sozialismuskommentaren um den Grundansatz des Artikels mit Blick auf die Zukunft weiterzudenken...
zum Beitrag29.07.2026 , 23:21 Uhr
Vielen Dank für diesen, guten und spannenden Artikel. Bis auf van Redecker kannte ich noch keine der Sozialwisschenaftlerinnen, vielen Dank dafür. Wie auch @Giordano Bruno ging mir am Ende des Artikels durch den Kopf: "..und was machen wir jetzt?" und mir fiel noch eine weitere kluge Frau ein, die gut in diese Reihe passen würde: Jane Loevinger. Diese hatte sich mit der psychologischen Ich-Entwicklung (von Erwachsenen) beschäftigt und benannte das, was hier im Artikel als Persönlichkeits- oder Charaktereigenschaft bezeichnet wird, als eine Entwicklungstufe, eine spezifische Haltung, die die Wahrnehmung und Sicht auf die Welt prägt.
Mir hilft es das Autoritäre nicht als etwas eher statisches, wie eine Charaktereigenschaft, sondern als eine Haltung zu sehen, die sich wandelt. Im Coaching Bereich wird ja damit gearbeitet (z.B. das Haltungsmodell von Martin Permantiere) oder im sozialpolitischen Bereich, Hanzi Freinacht. Mir helfen diese Haltung- bzw Entwicklungsmodelle (es gibt da ja verschiedene) ein konstruktiven Umgang und Perspektiven zu finden. Eine Fortsetzung des Artikel in diese Richtung fände ich sehr spannend :)
zum Beitrag05.05.2026 , 23:59 Uhr
Auf der anderen Seite füttert man aber durch einen Ausstieg auch nicht mehr den Netzwerk-Effekt, welcher den Plattform-Monopolen erst ihre Macht gibt. Durch die Beteiligung halten wir diese Systeme lebendig. Ich persönlich würde mir wünschen, dass noch mehr Menschen diese Plattformen verlassen. Als Gesellschaft brauchen wir andere Tools und Plattformen, mit anderen Algorithmen, die für eine konstruktivere Kommunikation sorgen und uns wachsen anstatt regredieren lassen...
zum Beitrag09.02.2025 , 14:29 Uhr
Guter Punkt, guter Gedanke, ja, das habituelle macht viel vom der Anziehungskraft aus. Gehe ich total mit.
Da braucht es aber auch Moderator*innen mit lockerer Hüfte und Biss. Gibt es die/den?
Würde dich ja gerne in der Rolle der Moderatorin so einer Show sehen ;) Würde es dir zutrauen, selbst wenn schreiben natürlich nochmal was anderes als Moderation ist. Go, Doris!
zum Beitrag18.10.2014 , 01:33 Uhr
"Und wer soll die erstmal erwirtschaften?"
u.a. Die Geflüchteten. Würden sie auch sehr gerne tun - wenn sie Arbeiten dürften...
zum Beitrag24.08.2014 , 22:23 Uhr
@P.Schlemihl Na, das ist doch ne gute Idee - Shared Space Politik für Berlin.
Ist mein Traum. Ein Raum für alle, nur basic Regeln (rechtsfahren & links v. rechts) und alle müssen automatisch mehr schauen und Rücksicht nehmen.
Ist in vielen Orten ja seit Jahrzenten schon erprobt und für gut befunden worden.
So würde ich in Berlin gerne wohnen & unterwegs sein wollen
zum Beitrag