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02.12.2025 , 08:30 Uhr
Die Krux ist aber, dass nun durch den Parteitagsbeschluss genau jene Ärzte, die Homöopathie ergänzend (!) verschreiben, einen auf den Deckel kriegen - denn i.d R haben nur schulmedizinisch-ausgebildete Mediziner einen Abrechnjungsvertrag mit den gesetzlichen Kassen. "reine" Homöopathen tangiert der Beschluss nicht - da sie heute eh schon zu 100 Prozent privat gezahlt werden müssen. Diesen Beschluss wollte die Parteispitze aus guten Gründen verhindern...
zum Beitrag02.12.2025 , 08:19 Uhr
Auch wenn die taz schon seit langem eine ablehnende Haltung gegenüber Homöopathie hat: dieser Beschluss zeigt, wie weit sich die Grünen von ihren Wurzeln entfernt haben. Ich kann den Frust der Parteispitze total verstehen: Die Mehrheit der Bundesparteitagsdelegierten hat nicht verstanden, wie schleichend mehr und mehr "kerngrüne" Themen in ihrer Vielfalt verschwinden - und damit auch Ambiguitätstoleranz in ihrer Partei. Der ehemals starke pazifistische Flügel - weg, der ehemals starke linke Flügel - weg, Alternativmedizinflügel - weg, der radikale Öko-Flügel (Alternatives Milieu) - weg. Geblieben sind Klimawandel und Gender - gepaart mit grüner Wirtschaftspolitik. Quo vadis Grüne?
zum Beitrag13.10.2025 , 14:28 Uhr
Danke. Sehe ich genauso. Die Cancle-Culture frisst ihre Kinder. Wenn Herr Böhmermann lernt öffentlich "Sorry" zu sagen bei den von ihm falsch Geframten (da gibt es ja ein paar)...) beginnt Heilung in eine Ambiguitätstoleranz hinein.
zum Beitrag27.12.2022 , 15:38 Uhr
Jep. Meine alt-katholischen Vorfahren haben auch vehement dafür gekämpft in unserem Land. Mein Eindruck ist allerdings, dass gerade die linke Szene heute vor allem die "Freiheit von Religion" versteht - auch ein wichtiges Recht, aber die negative Religionsfreiheit stand damals (zur Entstehungszeit des Grundgesetzes) nicht im Fokus, sondern die Freiheit vom Staat geschützt seine Religion Öffentlich (!) ausüben zu können.
zum Beitrag