Marcel Reif und der Fußball Das Spiel seines Lebens Als Kommentator verband er Kompetenz und Witz auf ungeahnte Weise. Dennoch war Fußball für Marcel Reif lange „nur Fußball“. Bis heute? Von Peter Unfried und Uli Fuchs 16.5.2017
Josep Guardiola in der Bundesliga Die kickende Postmoderne Effizienz und Ästhetik: Warum Josep Guardiola der beste Trainer ist, der je im deutschen Profifußball gearbeitet hat. Von Ulrich Fuchs und Peter Unfried 14.5.2016
Der dunkle Gott der Manager Die politische Rhetorik dieser Tage behandelt die ganze Gesellschaft wie ein Wirtschaftsunternehmen – als ob alle Probleme durch Unternehmensberatung kuriert werden könnten! Systemtheoretische Anmerkungen zur aktuellen Reformdebatte Von PETER FUCHS Ausgabe vom 1.12.2003, Seite 17, Kultur Download (PDF)
Die Bonzen und die Bockigen Die trotzigen Kinder der Agenda 2010: Bundestagsabgeordnete der SPD, die sich dem Fraktionszwang nicht beugen, werden wie Dissidenten behandelt. Was ist bloß los in einer Partei, die Insubordination doch eigentlich schätzen und schützen müsste? Von PETER FUCHS Ausgabe vom 4.10.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Knappheit für alle Arbeit und nichts anderes soll für jeden Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft gewährleisten. Systemtheoretische Anmerkungen zur aktuellen Sozialdebatte, die in staubigen Gleisen rangiert Von PETER FUCHS Ausgabe vom 6.5.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Das Heilige und das Kaputte Krieg und Technik sind die beiden großen Vereinfacher, die sich wechselseitig bedingen und stimulieren. Einige Anmerkungen zum Militärischen der Gesellschaft aus systemtheoretischer Sicht Von PETER FUCHS Ausgabe vom 31.3.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Wo der Hammer hängt Schöne Bescherung: Die deutschen Universitäten sollen domestiziert werden! Anmerkungenzu einem aktuellen Positionspapier, das gerade den Hochschulen zur Kenntnis zugestellt wurde Von PETER FUCHS Ausgabe vom 18.3.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Perfekte Unsicherheitsgeneratoren Was hat uns der Wähler sagen wollen? Keine einfache Frage, denn sein Wille kann sich in Wahlen nur durch ein paar Ankreuzungen artikulieren. Systemtheoretische Anmerkungen zur gegenwärtigen Trivialisierung der politischen Rhetorik Von PETER FUCHS Ausgabe vom 15.2.2003, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Zeige deine Wunden Auf der Suche nach körperlichen Defekten: Gesundheit ist für unser Gesundheitssystem gar kein positiver Wert. Interessiert ist es an Krankheiten – weil es wachsen muss. Systemtheoretische Anmerkungen zu einem Ressourcen verschlingenden Moloch Von PETER FUCHS Ausgabe vom 15.1.2003, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Lebende Bilder vom Tod Über das neue, unterhaltsame, bunte Leichenmanagement und die alte jesuitische Ordensregel, die besagt, die Ordensbrüder hätten zu sein wie Leichen, hätten sich zu verhalten, als ob sie tot seien, woher auch das Wort vom Kadavergehorsam stammt Von PETER FUCHS Ausgabe vom 18.12.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Hochschulen in Trivialmaschinen Die Folienaufleger und Power Pointer werden reüssieren: Die Hochschulen stehen unter Druck. Ranking, Evaluierung und Drittmitteleinwerbung führen zum Verlust der Freiheit der Wissenschaft. Dafür werden Forschungen am Markt orientiert Von PETER FUCHS Ausgabe vom 10.12.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Würstchen mit Sozialkompetenz Sind Schüler Trivialmaschinen? Auf diese Vorstellung läuft die allgemeine Klage in Deutschland nach der Pisa-Studie jedenfalls hinaus: Damit mehr herauskomme, müsse man eben mehr hineintun. Doch die Schule ist ersichtlich nicht nur zum Lernen da Von PETER FUCHS Ausgabe vom 10.7.2002, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Die Hoch-Zeit des Lebens Unsere Medizin betrachtet Alter als Defekt – als Lebensphase, in der im Gegensatz zur Jugend vieles nicht mehr möglich ist. Dabei liegt im Älterwerden vor allem die Chance, sich den Konditionierungen der Hochleistungsgesellschaft zu entziehen Von PETER FUCHS / RALPH KRAY Ausgabe vom 18.6.2002, Seite 15, Kultur Download (PDF)
„Wer hört mich denn?“ Die Waffen stecken in Wahrheit nicht dahinter. Und die Computerspiele sind nur Symptom. Die Tat von Erfurt verweist auf die Verzweiflungsnähe, die unsere Kommunikationsgesellschaft erzeugt Von PETER FUCHS Ausgabe vom 4.5.2002, Seite 14, Kultur Download (PDF)
Die komplexe Arbeit des Vergessens Über die öffentliche Routine des Erinnerns, die zum Vergessen da ist, oder: Warum die Gesellschaft laufend Schemen produziert, die das Sich-erinnern-Müssen unterdrücken. Eine systemtheoretische Handreichung für alle Arten von Gedenktagen Von PETER FUCHS Ausgabe vom 8.4.2002, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Wir sind die Welt Gefährlicher Patriotismus in der Weltgesellschaft: Ihr ironiefreies Beharren auf die eigene Stärke weist die USA als zutiefst verunsicherte Nation aus Von PETER FUCHS Ausgabe vom 16.2.2002, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Lebenswert liebenswert Aufzeichnungen aus Pflegehäusern (6): In einer auf Jugend getrimmten Gesellschaft ist an die Stelle von menschlicher Betreuung ein ökonomisches Altenmanagement getreten, das weder Höflichkeit noch Taktgefühl oder Scham kennt Von PETER FUCHS / JÖRG MUSSMANN Ausgabe vom 4.12.2001, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Die Erkrankung Einsamkeit Aufzeichnungen aus Pflegehäusern (5): Im rationellen Zeitmanagement kann eben nicht wahrgenommen werden, dass Kommunikation zwar alles andere als effektiv und linear ist, sondern eher ornamental, aber genau darin – unverzichtbar Von PETER FUCHS / JÖRG MUSSMANN Ausgabe vom 27.11.2001, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Der alte Mensch als Trivialmaschine Aufzeichnungen aus Pflegehäusern (4): Der Pflegebedarf muss errechnet werden. Die Einheit sind exakt festgelegte Bedarfsminuten. Es muss nur eine Mindestmenge an examiniertem Personal zur Verfügung stehen. Gerechnet wird mit Kosten- und Nutzenfaktoren. Was darüber hinausgeht, ist Luxus Von PETER FUCHS / JÖRG MUSSMANN Ausgabe vom 21.11.2001, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Die fortlaufende Produktion der Scham Aufzeichnungen aus Pflegehäusern (3): Die Beobachtung, die der gealterte Körper erfährt, inflationiert. Es gibt keine Stufen der intimen Zugänglichkeit, die an bestimmte Personen gebunden wären, keinen Intimpass, mit dem sich regulieren ließe, vor wem man sich nun schämen müsste oder auch nicht Von PETER FUCHS / JÖRG MUSSMANN Ausgabe vom 14.11.2001, Seite 19, Kultur Download (PDF)