Galerie Duvekleemann

Mehr als Worte

Film, das sind aneinandergereihte Bilder. Halina Kliem nutzt Worte, Satzfragmente, die sich zu alltäglichen Gegebenheiten verdichten, zu Bildern, die einen nicht mehr loslassen. Zu welchem Leben gehören diese Bilder, die mal dahinrasen und sich überschlagen wie die Gefühle, die sie beschreiben? Worte, die stocken, als hätte man einen Kloß im Hals oder als müsse die Situation kurz überdacht werden. Der einfarbige Hintergrund erinnert an einen Chat, bei dem die Gegenüber isoliert voneinander sind. Es gibt keine Möglichkeit der Interaktion. Niemand kann dem anderen helfen, man kann sich nur beistehen. MJ

Bis 9. Februar, Di.–Sa. 11–18 Uhr, Invalidenstr. 90