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Archiv-Artikel

Massenprotest gegen Siemens

Von TEI

RUHR taz ■ Rund 5.000 Siemens-Arbeiter sind gestern in Nordrhein-Westfalen gegen die Pläne ihrer Unternehmensleitung auf die Straße gegangen. Bundesweit nahmen mehr als 15.000 Beschäftigte an Aktionen zum Erhalt ihrer Arbeitsplätze teil. Allein in Bocholt und Kamp-Lintfort sind rund 2.000 Jobs in Gefahr. Siemens will die dortige Handy-Produktion aus Kostengründen nach Ungarn verlagern.

In Kamp-Lintfort versammelten sich die Beschäftigten vor dem Werkstor zu einer Foto-Aktion unter dem Motto „Jeder Arbeitsplatz hat ein Gesicht“. Aktuell sind nach Angaben von Siemens rund 5.000 der 170.000 Arbeitsplätze in Deutschland bedroht. Die IG Metall bezweifelt diese Aussage und spricht von kurzfristig über 10.000 und mittelfristig sogar „einigen zehntausend“ Stellen, die bedroht seien. „Wir erwarten von Siemens eine konzernweite Vereinbarung zur Sicherung der Arbeitsplätze“, sagte ein IG-Metall-Sprecher. TEI

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