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Archiv-Artikel

Anlaufstelle für Gewalt zu Hause

Von ruh

Köln taz ■ Die Kölner Diakonie Michaelshoven sieht ihre Arbeit durch eine Studie zu Gewalt an Frauen bestätigt. 10.000 in der Bundesrepublik Deutschland lebende Frauen wurden darin zu ihren Erfahrungen mit körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt befragt. Das Ergebnis des Bildungsministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend deckt sich mit dem Alltag des Elisabeth-Fry-Hauses, einem Kölner Aufnahme- und Wohnhaus für Frauen, das die Diakonie Michaelshoven unterhält.

„Gewalt gegen Frauen ist überwiegend häusliche Gewalt“, berichtet Brigitta Neumann de Zavala von der Diakonie. Zwei von vier Frauen klopften im Schnitt pro Tag an die Türen des Elisabeth-Fry-Hauses, weil sie zu Hause bedroht würden oder Gewalt erlebten. Die Dunkelziffer sei jedoch deutlich höher, da vielen der Mut fehle, Hilfe zu suchen. ruh

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