taz🐾lage: Sabine Nuss und Patrick Graichen – neue Kolumnist*innen im Wirtschaftsressort
Mit dem Juli begrüßen wir mehrere neue Kolumnist*innen, die im Wechsel immer freitags im Ressort „wirtschaft + umwelt“ schreiben. Die Marx-Expertin Sabine Nuss führt in „Klassenfahrt“ ab jetzt regelmäßig durch die Nebelregion des Kapitalismus. Heute geht’s auf Seite 8 damit los, was Donald Trump an der Berliner Wohnungspolitik schockt. Der Energiewende-Fachmann und ehemalige Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen, der mittlerweile Blogger sowie Aufsichtsrat des ukrainischen Netzbetreibers Ukrenerho ist, beleuchtet in „Energie für alle“ energiepolitische Fort- und Rückschritte. taz-Redakteurin Leila van Rinsum schreibt True Crime: In „Vermögen und Verbrechen“ analysiert sie, wie Reiche ihren Reichtum sichern – durch Machenschaften, die kriminell sind oder es sein sollten. Und taz-Redakteurin Heike Holdinghausen nimmt Sie in „Eingang Sternwarte“ mit in den Schlosspark Babelsberg, auf der Suche nach den großen Krisen des Planeten im Kleinen.
Erhalten bleibt Ihnen die Kolumne „Abgefahren“ der Politikwissenschaftlerin Kerstin Finkelstein über Autos, Radwege, Bahnen, Baustellen und die Verkehrswende. Auch taz-Redakteurin Svenja Bergt beschäftigt sich im „Digitalozän“ weiter damit, was das digitale Zeitalter mit uns und unserem Leben macht. Verabschiedet hat sich nach mehr als 300 Kolumnen unter dem Motto „Wir retten die Welt“ der langjährige taz-Redakteur Bernhard Pötter. Wir wünschen ein erfolg- und spaßreiches Wiederaufladen der Weltrettungskräfte im Sabbatical!
Wir freuen uns und wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!
Susanne Schwarz
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen