: Kalter Hai sucht Nähe
Endlich ist am Mittwoch wieder Weltknuddeltag
Am Mittwoch dieser Woche ist es wieder soweit. Am 21. Januar ist Weltknuddeltag. Der auch Weltkuscheltag genannte hohe Feiertag „will ins Bewusstsein rufen, dass Zärtlichkeit, Gefühle und Berührungen wichtig sind“, erklärte am Montag die Umarmungsagentur epd und stellte dann die zentralen Begriffe vor: „Kuscheln, drücken, umarmen, schmusen – immer geht es um Berührungen.“ Und wem fällt beim Stichwort Berührungsverlust nicht Wladimir Putin ein, der als russischer Präsident so viel Kritik aus aller Welt einstecken muss und deshalb sein eigentlich übervolles Herz hinter einem haiartig kalten Gehabe verstecken muss? Niemand kann auch nur ansatzweise verstehen, wie schwer es Bloody Wladi hat, wenn er jahrelang Kriege führen muss und eine ganze Gesellschaft gehirnwaschen lässt. Eine mehr als anspruchsvolle Tätigkeit, bei der andere abstumpfen würden. Nicht so der Führer Russlands, der am Weltknuddeltag durch den Kreml läuft und jeden, der nicht bei drei auf dem Galgenbaum ist, nach Stalinscher Art drückt, umarmt, beschmust und vollkuschelt, um Nähe zu suchen und durch die heilende Kraft der Berührungen Stress abzubauen und Körper wie Seele zu stärken. Im nächsten Jahr wird der Weltknuddeltag endlich in Weltputintag umbenannt.
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