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was alles nicht fehlt

Türkischer Wettbetrug: Der Wett­skandal im türkischen Fußball weitet sich offenbar aus. Der Sender Habertürk berichtete unter Berufung auf Justizkreise, dass auch gegen Vereine und Spieler ermittelt werde. Demzufolge sind 3.700 Spieler im Visier der Justiz. Zuvor hatte der türkische Fußballverband TFF mitgeteilt, dass 152 Schiedsrichter aktiv Wetten platziert haben sollen, darunter sieben Spitzenschiedsrichter. Es wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, zudem nahm die Istanbuler Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf.

Schalker Schulden: Der hoch verschuldete Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 hat seine Verbindlichkeiten im vergangenen Geschäftsjahr um rund 15 Millionen Euro gesenkt. Wie Finanzchefin Christina Rühl-Hamers mitteilte, lagen die Gesamtverbindlichkeiten zum 30. Juni noch bei knapp 148 Millionen Euro.

Australischer Ausschluss: Der niederländische Beachvolleyballer Steven van de Velde erhält kein Visum für Australien und kann nicht an der WM Mitte November in Adelaide teilnehmen. Van de Velde war vor zehn Jahren wegen der Vergewaltigung eines englischen Mädchens verurteilt worden. Australiens Innenminister Tony Burke erklärte, die Regierung werde weiterhin alle Mittel einsetzen, damit sich „Australier sicher fühlen können.“

Kanadische Tragödie: Bei der NHL-Eishockeypartie zwischen den Pittsburgh Penguins und den St. Louis Blues stürzte ein Fan vom Oberrang hinab. Der Mann, so die Polizei, sei in einem kritischen Zustand.

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