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Im Radsport nichts Neues

Der Radsport der Männer bleibt eine öde Angelegenheit. Der Slowene Tadej Pogačar hat auch das letzte bedeutende Rennen der Saison so gewonnen, wie er die meisten Rennen gewinnt: nach einer Solofahrt über 34 Kilometer überquerte er zum fünften mal in Serie den Zielstrich in Bergamo. Das hatte vor ihm noch niemand geschafft. Nicht einmal die italienische Radsportlegende Fausto Coppi. Der hat die Lombardeirundfahrt zwar auch fünf Mal gewonnen, aber zwischen seinem letzten und dem vorletzten Sieg eine Pause von fünf Jahren gelassen.

Pogačar, Sieger der Tour de France in diesem Jahr, Welt- und Europameister sowie Triumphator bei den Klassikern Flandernrundfahrt und Lüttich–Bastogne–Lüttich, hatte nach 241 Kilometern von Como nach Bergamo fast zwei Minuten Vorsprung vor dem zweitplatzierten belgischen Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel. Wie schon bei der WM und der EM kurz darauf konnte er einfach nicht mithalten. Dritter wurde der Australier Michael Storer.

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