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Radfahrerin in Hamburg erliegt Verletzungen
Zehn Tage nachdem ein Transporter-Beifahrer sie mit der Autotür umgehauen hatte, ist eine 41-jährige Radfahrerin in Hamburg gestorben. Seit dem Unglück im Stadtteil Rotherbaum lag die Frau im Krankenhaus. Sie ist damit bereits die elfte Person, die in diesem Jahr stirbt, weil sie Fahrrad fahrend am Verkehr der Stadt teilgenommen hat. Die Polizei ruft Zeug*innen des Vorfalls auf, sich zu melden. (dpa/taz)
Gestörtes Gedenken in Osnabrück
Mit der Androhung von Schusswaffengebrauch hat die Polizei in Osnabrück die Störung einer Gedenkveranstaltung unterbunden. Während am Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel am 7. Oktober auf dem Rathausplatz rund 90 Menschen an die Terroropfer erinnerten, fand in Rufweite eine Gegendemo mit etwa 60 Teilnehmer*innen statt. Laut Polizei wurden zwei Männer aus der antiisraelischen Versammlung vorübergehend in Gewahrsam genommen: Einer hatte die Veranstaltung vor dem Rathaus aktiv mit Schreien gestört. Ein andere habe in seine Jackentasche gegriffen. Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe. (dpa/taz)
Brennender Hass in Bremen
Eine Gruppe Vermummter hat in Bremen eine israelische Flagge verbrannt und Pyrotechnik gezündet. Das ergibt laut Polizei die Auswertung der Aufnahmen einer Überwachungskamera auf dem Gröpelinger Bürgermeister-Koschnick-Platz. Der Staatsschutz ermittle, hieß es. (dpa/taz)
Ein Nazi-Freund weniger in der Hamburgs AfD
Den Abgeordneten Robert Risch hat die AfD-Fraktion in Hamburgs Bürgerschaft ausgeschlossen. Grund ist das Bekanntwerden seiner Teilnahme an einem Neonazi-Treffen im russischen Sankt Petersburg. Der Elektrotechniker und Softwareentwickler war dort als Redner auffällig geworden. Der Hamburger Partei- und Fraktionsführer Dirk Nockemann kündigte an, Risch komplett aus der Bewegung entfernen zu wollen. Dieser habe Partei und Fraktion über seine Reise getäuscht, hieß es zur Begründung. (dpa/taz)
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