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„UnddazwischendasUnreine,dasgefällt mirauch“

Vor über 40 Jahren kam Yoko Tawada nach Deutschland und begann, mit der Sprache zu experimentieren. Ein Gespräch mit der Schriftstellerin über die Unwägbarkeit der Worte und warum man sich Identität erarbeiten muss

Yoko Tawada hat schon als Kind gerne neue Wörter ausprobiert: „Ich war kein realistisches Kind, das nur sagte, was es brauchte. Ich habe einfach irgendwas gesagt“

Von Luciana Ferrando und Waltraud Schwab (Gespräch) und Julia Baier (Foto)

In Yoko Tawadas Essays, Gedichten, Dramen, Prosatexten ist nie sicher, was im Vordergrund steht: die Handlung an sich oder doch die Auseinandersetzung mit der Sprache. Für Letzteres sprechen Titel von Büchern wie „Abenteuer der deutschen Grammatik“ oder „akzentfrei“. Yoko Tawada, deren Muttersprache Japanisch ist, schreibt auf Deutsch und Japanisch. Wer ihre Texte liest, erfährt, dass Lesen wie Trampolinspringen ist. Der Text katapultiert die Lesenden in die Höhe, bevor die Schwerkraft der Worte sie wieder nach unten zieht, nur um sie mit Kraft erneut in die Höhe zu treiben. Unzählige Bücher hat sie veröffentlicht; jedes Jahr steht sie auf den Wettlisten von Buchmachern als mögliche Nobelpreisträgerin.

taz: Frau Tawada, Sie sind 1979 mit 19 Jahren zum ersten Mal mit der Transsibirischen Eisenbahn von Japan nach Europa gefahren, bis nach Hamburg. Wie war das?

Yoko Tawada: Ich mochte die Langsamkeit, weil man so den Zwischenraum spüren kann. Außerdem wollte ich Zeit in Russland verbringen – und dafür ist es ideal, im Zug zu sitzen. Ich habe damals Russisch studiert, und es war nicht so einfach, mit sowjetischen Menschen ins Gespräch zu kommen. Aber im Zug konnte man tagelang miteinander reden.

taz: „Zug“ ist eine Zeit lang eines Ihrer Lieblingsworte gewesen. Hat das mit dieser Reise zu tun?

Tawada: „Ziehen“ ist eine Bewegung, die Kraft kostet, aber keine Spuren hinterlässt. Interessant finde ich in Deutschland auch, dass die Leute oft sagen: „Es zieht.“ Es ist ja auch sehr ungesund in kalten Ländern, wenn es zieht. In Japan dagegen kann es sehr heiß und schwül sein, und es gibt nichts Schöneres als einen Windhauch, der durch die Wohnung zieht.

taz: Haben Sie auch ein japanisches Lieblingswort?

Tawada:Da muss ich nachdenken. Weil die Sonne im Moment selten scheint in Berlin, denke ich oft an das Wort „Komorebi“, das heißt: Licht, das durch Äste scheint.

taz: 1982 sind Sie erneut nach Deutschland gekommen und geblieben. ­Warum?

Tawada: Mein Vater war Buchhändler in Japan, und ich bekam eine Praktikumsstelle in Hamburg bei einer Firma, die deutsche Bücher exportierte. Sie hatten Kunden in verschiedenen Ländern und luden immer wieder Töchter und Söhne von ausländischen Buchhändlern ein. Ich dachte: „Das ist meine Chance.“

taz: Hatten Sie da schon den Plan, Schriftstellerin zu werden?

Tawada: Das wollte ich schon als Kind.

taz: Sie wollten literarisch schreiben, entschieden aber, in einem Land zu leben, dessen Sprache Sie nicht konnten. Wie ist das?

Tawada:Ursprünglich dachte ich: „Ich fahre ins Ausland, darüber möchte ich schreiben. Aber auf Japanisch.“ Erst in Hamburg an der Uni habe ich erfahren, dass hier einige auch auf Deutsch schreiben, obwohl Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. Die sogenannte Migrantenliteratur. Das fand ich spannend. Mein erster Text auf Deutsch war dann genau über die Reise durch Russland. „Wo Europa anfängt“, lautet der Titel. Diese Geschichte habe ich von Anfang an auf Deutsch gedacht und geschrieben. Wahrscheinlich, weil ich meinen Hamburger Freunden und Freundinnen immer davon erzählt habe – auf Deutsch. Indem ich etwas erzählen konnte, hatte ich das Gefühl, ich bin sprachlich angekommen. Ich konnte nur mit Fehlern schreiben, aber trotzdem waren es genau die Wörter, die ich dann schreiben wollte. Ich habe sie nicht übersetzt.

taz: Und wie war das dann, einen Text auf Deutsch geschrieben zu haben?

Tawada: Toll. Das Gute ist, dass Japanisch so weit entfernt ist vom Deutschen, es gibt überhaupt keine Gemeinsamkeit. Es ist, als würde man gleichzeitig Malen und Geige spielen – es hat nichts miteinander zu tun. Ich habe dann auch auf Japanisch angefangen, bewusst komisch zu schreiben. Weil ich dachte, es könnte etwas in der japanischen Sprache stecken, das für mich zwar vertraut ist, aber auch anders sein könnte.

taz: Sie haben also versucht, das Japanische aus der Perspektive des Fremdseins zu betrachten?

Tawada: Ich bin ein sprachfixierter Mensch. In Japan konnte ich ja alle mit der Sprache manipulieren, hier in Deutschland funktionierte das plötzlich nicht mehr. Es ist schwierig, wenn man auf einmal so unfähig ist und beim Sprechen Fehler macht. Da ist man wie ein Kind. Aber dann dachte ich, man muss es als Chance betrachten: Ich bin ein Kind, ich kann neue Welten erfahren und meine Neugierde ausleben. Ich bin jetzt zwar doof, aber ich habe sehr viel davon. Wenn man versucht, Musterschülerin zu sein, kann man zu Hause bleiben.

taz: Fühlen Sie sich in Deutschland verstanden?

Tawada: Ja. Viel mehr als anderswo. Wahrscheinlich, weil meine Meinungen und Überzeugungen in einem deutschen Kontext stehen. Ich habe in den 80er Jahren in Deutschland Literatur studiert, und dort wurden meine heutigen Ansichten geprägt und meine Meinungen gebildet. Für Japaner muss ich manchmal ein bisschen übersetzen.

taz: Und umgekehrt: Verstehen Sie die Deutschen?

Tawada: Ja. Sehr gut eigentlich.

taz: Wie geht es Ihnen denn gerade in Deutschland?

Tawada: Wissen Sie, für mich sind zwei Dinge besonders wichtig: Bildung und Kultur. Und jetzt gibt es genau da diese Kürzungen. Nicht nur in Berlin. Ich denke, dass die schwierigen Probleme, die wir auf der Welt haben, langfristig und ganzheitlich gelöst werden müssen, Kürzungen im Kulturbereich sind da falsch. Es ärgert mich, dass wir als Schreibende nicht verständlich machen können, warum Kultur so wichtig ist. Wir beschäftigen uns die ganze Zeit mit Gedanken und Sprache – warum sind wir unfähig, das so zu sagen, dass alle zustimmen und sagen: „Ja, das stimmt. Die Kultur ist doch wichtig.“

taz: Und warum ist Kultur so wichtig?

Tawada: Um die gesellschaftlichen Probleme, etwa Ausgrenzung, Fanatismus, Rassismus, Krieg, Zusammenhalt ­gegen Klimawandel zu lösen, muss man die Geschichte, die Kulturgeschichte, verschiedene Kulturen, individuelle Empfindungen und Gefühle berücksichtigen. All das kann nur durch Kultur vermittelt werden. Und diese Art von Kultur können die Menschen nur verstehen, wenn sie eine gute Schulbildung hatten. Aber das wird nicht eingesehen. Stattdessen glaubt man, Probleme oberflächlich lösen zu können. Es ist kein Geld da, also soll gespart werden. Wo? Ah, an Bildung und Kultur. Aber mit so schnellen Lösungen, in denen sichtbar wird, wie Geld mit Macht gepaart ist, wird gar nichts gelöst.

taz: Wie wichtig ist Sprache für Identität?

Tawada: Ich weiß nicht, wie ein Mensch seine Identität bildet, das ist etwas Tieferes. Aber zumindest ist es heute normal, dass diese Identität aus mehreren Sprachen und Kulturen besteht, weil viele Menschen ihren Wohnort wechseln oder schon mal in anderen Ländern gelebt haben. Die Frage ist nicht mehr: „Ist meine Identität deutsch oder nicht deutsch?“ So kann man das nicht mehr fragen. Sondern: Was habe ich bis jetzt in meinem Leben erfahren? Was habe ich davon mitgenommen? Aus der Summe von Sprachen und Kulturen müssen die Menschen ihre Identität entwickeln. Identität muss man sich erarbeiten.

taz: Ist man ein anderer Mensch in ­einer anderen Sprache?

Tawada: Am Anfang vielleicht schon. Weil das mit der Sozialisation zu tun hat. Was man gut findet oder okay oder nicht okay, ist ja in jeder Gesellschaft anders.

taz: Ein Beispiel?

Tawada: In Deutschland ist das Gesetz relativ, also flexibler. Man kann dagegen intervenieren. In Japan aber soll man nicht an Regeln rütteln. Zum Beispiel beim Schwarzfahren: In Deutschland kann man viele Ausreden vorbringen, so: „Ja, aber ich bin neu in Berlin, zuvor habe ich in Hamburg gewohnt und wusste nicht, dass man die Karte entwerten muss.“ In Japan zahlt man dagegen unwidersprochen die Strafe. Dort versucht man erst gar nicht, Ausreden vorzubringen, weil es als egoistisch gilt. Man soll nicht von sich erzählen; die Gesetze gelten. Weil ich hier sozialisiert bin, weiß ich, dass ich mich rausreden könnte, aber ich mache das trotzdem nicht so oft im Vergleich zu meinen Freundinnen.

taz: Und in Japan?

Tawada: Dort tue ich so, als wäre ich eine ganz normale Japanerin. und zahle die Strafe.

taz: In welcher Sprache träumen Sie?

Tawada: Ich träume meistens ohne Sprache. Es sind Landschaften und Menschen. Wenn Sprache vorkommt, dann rede ich mit Deutschen auf Deutsch und mit Japanern auf Japanisch. Mehrmals habe ich allerdings geträumt, dass ich meiner Mutter ein Kochrezept erkläre – und sie guckt mich komisch an. Auf einmal merke ich: Ich rede ja Deutsch mit ihr.

taz: Ist Schreiben in einer Sprache, die man stetig lernt, so etwas wie die Poe­sie der Sprachlosigkeit?

Yoko Tawada

Die Frau

Yoko Tawada ist 1960 in Tokio geboren. Ihr Vater war Buchhändler. Erst studiert sie Russisch. 1982 zieht sie nach Hamburg, studiert dort Neuere Deutsche Literatur­geschichte und beginnt, auf Deutsch zu schreiben. Heute lebt sie in Berlin.

Die Schriftstellerin

1987 erscheint ihr erstes Buch auf Deutsch. Seither sind weitere 30 Bücher auf Deutsch erschienen, dazu unzählige Bücher auf Japanisch. Einmal habe sie ein Buch auf Deutsch und Japanisch ab­wechselnd geschrieben. Es sei das Schwierigste gewesen, was sie mit Sprache je machte.

Tawada: Faszination für Sprache hatte ich schon in meiner frühen Kindheit. Ich erinnere mich, dass ich neue Wörter lernte, ohne ihre Bedeutung zu kennen – aber sie klangen gut. Wenn ich die Worte dann benutzte, reagierten Erwachsene mitunter total fasziniert, begeistert oder sogar wütend. Ich war kein realistisches Kind, das nur sagte, was es brauchte. Ich habe einfach irgendwas gesagt. Daran erinnerte ich mich, als ich nach Deutschland kam. Ein Wort, das mir noch nicht vertraut war, hatte für mich etwas Magisches. Ich vermutete seine Bedeutung, aber diese Vermutung war nicht immer richtig. Doch sobald ich es sagte, entstand etwas zwischen zwei Menschen – das ist für mich ein Zauber.

taz: Zum Beispiel?

Tawada: So etwas wie „keine Ahnung“. Am Anfang wusste ich nicht, was das heißt, aber ich habe immer „keine Ahnung“ gesagt. Und dann entspannte sich alles.

taz: Ist das die Macht der Sprache?

Tawada: Ja, genau. Ich habe „keine Ahnung“ zum ersten Mal in der Kantine, wo ich mein Praktikum machte, gehört. Es gab Kartoffeln und die waren knallgelb. In Japan sind Kartoffeln eher blass. Ich fragte, warum sind die Kartoffeln so gelb, und der Kollege antwortete: „Keine Ahnung.“ Ich wusste nicht, was es bedeutet, aber ich nahm mir vor, das auch zu sagen. Poesie ist ja genauso. Wir hören „Baum“ oder „Abenddämmerung“, aber der Baum an sich, die untergehende Sonne an sich sind nicht das, was die Poesie ausmacht. Manchmal muss man sich befreien von der Bedeutung und darauf achten, was für eine Kraft die Sprache selbst hat.

taz: Sie sind eine Chirurgin der deutschen Sprache, nehmen Wörter, zerteilen sie, assoziieren, setzen sie neu zusammen. Aus „Muttersprache“ wird dann „Sprachmutter“. Aus „Heimatverlust“ „Heimatlust“. Auch schön: „Mit welchem Dach ist mein Sprachgedächtnis gedeckt?“ Wie kommt man auf so was?

Tawada: Chirurgen seien oft sadistisch, wird gesagt, deshalb will ich keiner sein. Wenn man die Sprache kann, sagt man einfach „Muttersprache“. Aber wenn die Sprache neu ist, denkt man: „Mutter und Sprache. Ist in der Sprache eine Mutter drin? Seltsam. Da ist zu viel Mutter.“ Die Mutter in der Sprache wird als Figur selbstständig und fängt an, sich zu bewegen. Sie kann überall hingehen. ‚„Muttermal“ – auch sehr interessant. Ich habe angefangen zu sammeln: die Mutter von Schrauben, der Muttermund, die Gebärmutter. Ich habe sieben Mütter gefunden. Das heißt ja nicht, dass man automatisch solche Spielereien macht, wenn man eine Fremdsprache lernt. Aber wenn man Lust hat, Sprache nicht nur als abstrakte Zeichen zu verwenden, durch die man eine Information vermittelt, sondern wie Spielzeug, wie Essen empfindet, dann entsteht so etwas.

taz: Ihre Texte erinnern an Dada, an Surrealismus, an Leonora Carrington etwa. Beziehen Sie sich darauf?

Tawada: Lautmalerei bei Dada interessiert mich. Aber ich beziehe mich auf vieles. Zum Beispiel auf Ernst Jandl. Und von Paul Celan bin ich beeinflusst. Als Kind habe ich englische Kinderbücher gelesen. Danach war russische Literatur meine Leidenschaft. Dann deutschsprachige. Kleist, Büchner, Ingeborg Bachmann. Kafka auch. In Zusammenarbeit mit Musikerinnen wird das Dadaistische in meinen Texten sichtbarer. Also, wenn die Texte gesungen werden. Wenn ich dann wieder mit Wissenschaftlern spreche, sehe ich, wie gut man Abstraktes damit ausdrücken kann. Und dazwischen das Unreine, das gefällt mir auch.

taz: Japanisch und Deutsch sind sehr verschieden. Sie leben in beiden Sprachen. Was sind Sie jetzt?

Tawada: Ein Mensch, der ein Ergebnis aus diesen zwei Kosmen ist. Ein verträglicher Mensch, aber ein bisschen komisch.

taz: Es gibt beim Sprechen immer einen realen und einen über­tragenen Sprechraum. Kann es sein, dass Deutsch erst mal eine ganz klare ­Abbildung von etwas wiedergibt und einen zwingt, das Übertragene zwischen den Zeilen zu lesen, während es im Japanischen genau umgekehrt ist: Die Sprache beschreibt das Übertragene, von dem man das Reale ableiten muss?

Tawada: Das ist eine tolle Theorie. Aber ich habe keine Ahnung, ob sie stimmt. Was ich festgestellt habe: In Japan muss man immer darüber nachdenken, was der andere jetzt sagen will oder wie er sich fühlt. Man sagt: „Ah, du willst vielleicht noch einen Tee.“ Und nicht: „Willst du noch Tee?“ Fraglich, ob es am Ende einen Unterschied macht. Im Deutschen sagt man zwar direkt, was man will, aber bei genauer Betrachtung merkt man mitunter, dass es bei Weitem nicht direkt ist. Alles ist möglich. Und am Ende kommt dasselbe raus.

„Ich träume meistens ohne Sprache. Mehrmals habe ich allerdings geträumt, dass ich meiner Mutter ein Kochrezept erkläre – und sie guckt mich komisch an. Auf einmal merke ich: Ich rede ja Deutsch“

taz: Tatsächlich? Keine Unterschiede?

Tawada: Jetzt fällt mir doch etwas ein. Als Japanerin bin ich ein wenig feige und schicksalsgläubig und denke nicht sofort, ich kann kämpfen und etwas durchsetzen. Ich möchte den einfachen Weg gehen. Das ist okay so. Das ist wahrscheinlich japanisch.

taz: Können Sie das ausführen?

Tawada: Der Gedanke ist mir gekommen, als ich Krimis las. In Deutschland wird man strenger bestraft, wenn man heimtückisch mordet. Da ist man also folglich als heimtückischer Mörder schuldiger als ein Mörder, der sein Opfer mit seiner Mordabsicht konfrontiert. Und ganz japanisch dachte ich: Wenn jemand mich schon tötet, dann möchte ich, dass er mich heimtückisch umbringt. Ich will nicht kämpfen müssen.

taz: In einem Interview sagten Sie, dass Sie nicht gerne über das Thema Liebe schrieben, es aber trotzdem immer in Ihren Texten vorkomme. Wo sehen Sie diese Liebe?

Tawada: Liebe ist umfassend. Liebe zur Sprache, Liebe zu Dingen, die zwischenmenschliche Liebe, die Liebe zwischen Mensch und Tier, Liebe zwischen Eltern und Kindern. Definitionen interessieren mich nicht so, sondern dass es immer etwas gibt zwischen einem und jemandem oder etwas anderem. Nur das, das Fließende zwischen zwei Polen.

taz: Wie unterscheidet sich die Liebe zum Schreiben von der Liebe zu Menschen?

Tawada: Das zu trennen ist das Schwierige. Warum liebt man Schreiben? Das hat etwas mit der Liebe zum Menschen zu tun. Davon ist die Sprache bewegt, deshalb liebt man die Sprache. Ohne Sprache kann ich nicht lieben. Sicher gibt es Menschen, die machen sich solche Gedanken nicht, die Sprache spielt für sie keine Rolle. Aber das interessiert mich nicht so.

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