was alles der em nicht fehlt:
Uefa vs. Schwarzmarkt: Die Uefa geht weiter gegen illegal angebotene EM-Tickets vor. Trotz der bisherigen rechtlichen Schritte und Urteile würden Internetanbieter weiterhin Eintrittskarten zum Verkauf anbieten, teilte der Verband mit. Vor dem Turnier seien knapp 10.000 vermeintliche Tickets storniert worden, inzwischen ist die Zahl noch höher. Für das deutsche Viertelfinale am Freitag in Stuttgart gegen Spanien werden im Internet Karten zu teils zehnfach erhöhten Preisen angeboten.
Kartoffeln auf die 1: Die deutsche Ballermann-Branche begeistert sich weiter fürs Männer-Nationalteam. Kurz vor dem EM-Viertelfinale gegen Spanien bekommt nach Niclas Füllkrug auch Florian Wirtz seinen eigenen Song. Partysänger Julian Sommer hat den Song „Normale Kartoffeln auf die #1“ veröffentlicht – eine Hommage an einen Spruch des Mittelfeldstars. Dieser sollte schon vor Monaten in einem DFB-Video auf Tiktok Kartoffelsorten nach seiner persönlichen Vorliebe ranken. Wirtz legte sich nach kurzer Überlegung fest: „Normale Kartoffeln …ich würd sogar sagen auf die 1.“ Das Video wurde zum viralen Hit. Der Sänger Julian Benz kündigte für diesen Freitag ebenfalls ein Partylied dazu an. Niclas Füllkrug hat bereits einen eigenen Schlager: „Füllkrug“ von Aditotoro und Paulomuc.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen