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Bidens Kannibalisierung

US-Präsident goutiert Menschenfresserwitze

Fleischfoto: ap

Der Humor des greisen Joe Biden wird immer schrulliger. Kürzlich hatte der US-Präsident behauptet, sein Onkel sei im Zweiten Weltkrieg über Papua-Neuguinea abgeschossen worden, in einer Gegend, in der es „viele Kannibalen“ gegeben hätte. Es klang, als ob der ominöse Onkel von Kannibalen verspeist worden wäre, was die Regierung des Inselstaats auf den Plan rief. Der Regierungschef von Papua-Neuguinea wies Bidens Anekdote zurück, und tatsächlich stellte sich die Geschichte als Legende heraus. Jetzt gibt es allerdings neuen Ärger um Bidens Kannibalenwitze. Denn offenbar um abzulenken von seinem Fauxpas, behauptete der amerikanische Präsident nun, dass sein Verwandter im Zweiten Weltkrieg in Hessen einem Menschenfresser zum Opfer fiel. Diesmal soll Bidens Onkel über der hessischen Stadt Rotenburg an der Fulda abgeschossen und dort aufgefuttert worden sein, was aber gar nicht sein kann, weil der berühmte Kannibale von Rotenburg erst in diesem Jahrhundert sein Unwesen trieb. Die hessische Landesregierung hat wie die von Papua-Neuguinea den neuen Scherz entschieden zurückgewiesen. Biden kannibalisiert sich selbst.

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