piwik no script img

TierquälereiTote Schlange soll obduziert werden

Nach dem Fund einer vier Meter langen toten Würgeschlange in der Hasenheide in Neukölln hat der Tierschutzverein für Berlin schärfere Regelungen und Kontrollen für die Haltung exotischer Tiere gefordert. Wie die Schlange in die Grünanlage gelangte oder ob sie dort lebend unterwegs war, ist bisher ungeklärt. In solchen Fällen ist laut Derk Ehlert, Wildtierreferent der Senatsverwaltung für Umwelt, zu vermuten, dass die Tiere aus illegaler Haltung stammen und ausgesetzt wurden. Das Aussetzen ist verboten. Die tote Schlange soll laut Bezirk nun obduziert werden, unter anderem um die Todesursache zu ermitteln. Ergebnisse würden aber frühestens Anfang nächster Woche erwartet. (dpa)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen