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Spuren im Stadtbild

Foto: Markus Dorfmüller

„So ist das mit der Vergangenheit: Oft ist sie so präsent, dass wir sie gar nicht bemerken“, das hat Julia Wadhawan 2022 mit Blick auf die Fotos von Markus Dorfmüller geschrieben. Da hatte er den „Georg-Koppmann-Preis für Hamburger Stadtfotografie“ bekommen für die Arbeit „Koloniales Hamburg“, im Großformat eingefangene Zeugnisse kolonialer Verstrickung – hier ein Schornstein der Phoenix-Werke im Stadtteil Harburg, einst ein wichtiger Standort für die Verarbeitung von Kautschuk. Zu sehen ist die Arbeit noch bis zum 3. 10. als Teil von „Eyes on Hamburg“ im Museum der Arbeit (Wiesendamm 3). Heute um 18 Uhr führt Markus Dorfmüller selbst durch sein Projekt, ab 19 Uhr spricht er über seinen Arbeitsansatz.

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