verweis:
Tagebücher einer Ikone
„Anthony Robertson, besser bekannt als Sean DeLear, war Cross-Dressing-Punksänger, Partyfan und allgegenwärtiger L.A.-Szenegänger“, schrieb die LA Weekly am 8. September 2017 zum Tod des gerade mal 52-Jährigen. Kurz darauf entdeckte ein Freund dessen Teenager-Tagebuch: Ein Jahr lang schrieb der 14-Jährige Anthony über sein Leben als queerer, sexpositiver, musikaffiner, Schwarzer Junge im Simi Valley 1979, zwischen Cops und Evangelikalen Christen. „I Could Not Believe It, The 1979 Teenage Diaries of Sean DeLear“ wurde im Juni verlegt. Michael Bullock, Juliana Huxtable, Slava Mogutin, Shayne Oliver und Gigi Spelsberg lesen um 19 Uhr im Schinkel Pavillon daraus vor.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen