der weitblick:
Olympische Haftstrafe
Zweieinhalb Jahre Haft, so lautet das Urteil gegen Hironori Aoki. Der 84-jährige Ex-Chef des gleichnamigen Textilkonzerns hat nämlich das damalige Vorstandsmitglied des Olympia-Organisationskomitees von Tokio, Haruyuki Takahashi, bestochen. Es ist das erste Urteil im Korruptionsskandal um die Olympischen Spiele in Tokio 2021, gefällt von dem Bezirksgericht in Tokio. Der Skandal überschattet auch die Bewerbung Sapporos für die Winterspiele 2030. Die nordjapanische Stadt verlegte ihre Bewerbung auf das Jahr 2034.
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