No Al Quds Tag

Proteste gegen islamistische Al-Quds-Kundgebung

Ein Bündnis von Initiativen und Privatpersonen hat für Samstag zu Protesten gegen die von Islamisten organisierte Al-Quds-Demonstrationen aufgerufen. Zeitgleich zu der von radikalen Muslimen veranstalteten Al-Quds-Demonstration ist in Charlottenburg eine Gegenkundgebung geplant, teilte die Jüdische Gemeinde am Freitag mit. Ab 14 Uhr treffen sich dazu die Jüdische Gemeinde und andere Initiatoren an der Ecke Knesebeckstraße/Kurfürstendamm.

Zu der Veranstaltung „No Al Quds Tag“ werden laut Polizei rund 1.000 Menschen erwartet. Sie steht unter dem Motto „Gemeinsam gegen Antisemitismus, Antizionismus und Homophobie“.

Der internationale Al-Quds-Tag wurde 1979 vom verstorbenen iranischen Ajatollah Chomeini ausgerufen. Er fordert die „Befreiung“ Jerusalems (arabisch: al-Quds) und die Zerstörung des Staates Israel. Zum Aufzug der radikalen Israel-Gegner vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm bis zum Wittenbergplatz sind 900 Teilnehmer angemeldet. Zur Teilnahme hat unter anderen der Berliner Landesverband der rechtsextremen DVU auf seiner Homepage aufgerufen. (epd)