piwik no script img

JapanLDP verliert ein paar Stimmen

Nach der Parlamentswahl in Japan wird die von den Konservativen geführte Regierungskoalition ersten Prognosen zufolge weiterregieren können. Allerdings werde die Liberaldemokratische Partei (LDP) von Ministerpräsident Fumio Kishida wohl einen herben Schlag einstecken müssen, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NHK am Sonntag unter Berufung auf Nachwahlbefragungen. Demnach kommt die bisherige Regierungskoalition auf 239 bis 288 Sitze, zuletzt hatte sie zusammen 305. Die LDP dürfte 212 bis 255 Sitze erringen. Für eine eigene absolute Mehrheit sind 233 der insgesamt 465 Sitze nötig. Bei der vorangegangenen Wahl errang die LDP noch 276 Mandate. Für LDP-Chef Kishida, der erst seit Anfang Oktober Ministerpräsident ist, wäre ein Verlust von rund 40 Sitzen im Unterhaus ein herber Dämpfer. (rtr)

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen