Diskriminierung: Zwei Bezirke zeigen Flagge
Aus Solidarität mit Angehörigen der Roma hissen die Bezirksämter von Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg am Donnerstag die Roma-Flagge. An diesem Tag jährt sich der Internationale Roma-Tag zum 50. Mal, mit dem an den ersten Internationalen Roma-Kongress 1971 in London erinnert werde, wie die Bezirke am Dienstag mitteilten. Ziel des Kongresses sei der Kampf für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung gewesen. Das Hissen der Roma-Flagge – ein rotes Speichenrad auf blau-grünem Hintergrund – sei ein Statement für Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung. Die Lage der Roma in vielen EU-Ländern sei beschämend, erklärte die Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne). Auch in weiten Teilen der deutschen Gesellschaft gebe es rassistische Einstellungen gegenüber Mitgliedern der Minderheit. (epd)
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen