: Alles gut bei den deutschen Skijägerinnen
Foto: ap
Nach dem erlösenden ersten Staffelsieg seit knapp zwei Jahren fielen sich die deutschen Biathletinnen im Ziel in die Arme. Nach nur fünf Nachladern setzte sich das Quartett aus Vanessa Hinz, Janina Hettich, Denise Herrmann und Franziska Preuß beim Heim-Weltcup in Oberhof am Samstag klar durch. Vier Wochen vor der WM im slowenischen Pokljuka verwiesen die deutschen Frauen das Team aus Belarus mit 17,4 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Schweden wurde Dritter.
„Es ist megageil! Das tut echt so gut für die ganze Mannschaft, dass heute einfach mal alles gutgegangen ist. Das saugt jeder von uns richtig auf und wir wissen das zu schätzen“, sagte Schlussläuferin Preuß: „Ich bin persönlich mega erleichtert und einfach nur froh.“ In den bisherigen beiden Staffelrennen dieses Winters hatte es zuvor nur einmal für das Podium gereicht, als das Team Dritter in Kontiolahti wurde. Deutschlands letzter Sieg stammt aus dem Februar 2019 beim Weltcup im kanadischen Canmore. Hinz und Herrmann waren schon dabei, Schlussläuferin war damals die zurückgetretene Olympiasiegerin Laura Dahlmeier.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen