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speis und trank

VHS publiziert 100 Rezepte in leichter Sprache

Die Kreisvolkshochschule (KVHS) Northeim hat eine Rezeptsammlung für Menschen mit Problemen beim Lesen und Schreiben herausgegeben. Die Broschüre mit dem Titel „100 Rezepte in leichter Sprache“ enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Selbstkochen. Durch Fotos, Bilder und Piktogramme sollen vor allem Menschen mit Lese- und Schreibproblematik zum Nachkochen ermuntert werden. Bei dem Projekt hat die KVHS mit den Harz-Weser-Werken (HWW) in Osterode zusammengearbeitet. Die Beschäftigten sind zum größten Teil Menschen mit Behinderung. (epd)

Nach Bauerndemos erhöht Lidl die Preise

Der Discounter Lidl hat als Reaktion auf die Protest- und Blockadeaktionen von Landwirten die Preise für Schweineprodukte erhöht. Lidl habe den Einkaufspreis für zehn Artikel aus dem Schweinefleischsortiment um einen Euro pro Kilogramm angehoben, als Folge steige der Verkaufspreis im gleichen Umfang, teilte Lidl mit. Zuvor schon hatte Lidl hatte angekündigt, 50 Millionen Euro zusätzlich an die Landwirte über die Initiative Tierwohl auszuzahlen. Am Donnerstag einigte sich der Discounter und die anderen großen Einzelhandelsketten von Aldi bis Rewe mit der Bauernorganisation „Land schafft Verbindung“ (LSV) darauf, dass künftig eine Ombudsstelle die Konflikte zwischen den Bauern und dem Handel beilegen solle. (dpa)

Verbraucherzentralen warnen vor Insekenessen

Die Verbraucherzentralen haben in einem Marktcheck 32 insektenhaltige Lebensmittel aus dem stationären Handel mit Blick auf deren Nährwerte, Kennzeichnung und Werbeaussagen untersucht. Das Ergebnis: Die Allergenkennzeichnung ist lückenhaft. Es fehlten Hinweise, ob die Produkte bei der Herstellung erhitzt wurden. Teils werde mit unzulässigen nährwertbezogenen Angaben geworben. Einige Produkte seien stark zucker- oder salzhaltig und allesamt sehr teuer. Die Zulassung dieser neuartigen Lebensmittel steht in Europa noch aus. Es gelten Übergangsregelungen. (taz)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen