taz plan im exil:
25 Jahre imUntergrund
Im Herbst 1995 wird Thomas Walter beschuldigt, mit zwei Mittätern einen Brandanschlag auf das leer stehende Abschiebegefängnis in Berlin-Grünau versucht zu haben. Die drei tauchten ab und werden bis heute als vermeintliche Mitglieder einer linksterroristischen Vereinigung gesucht. 2017 meldet Walter sich erstmals bei seiner Familie – aus Venezuela, wo er einen Antrag auf Asyl gestellt hat. Sein Schwager, der Filmemacher Sobo Swobodnik, reist daraufhin nach Venezuela und dreht die Doku „Gegen den Strom – Abgetaucht in Venezuela“, in der Walter, aber auch die katastrophale Situation in Venezuela porträtiert werden. Der Film läuft heute (und Mi.) um 19 Uhr im Lichtblick Kino.
Nur noch 440 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 440 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen