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Wegräumen eines Weltbildes

Bristol, 7. Juni 20, man wird sich daran erinnern wie damals, als in Bagdad eine riesige Statue Sadam Husseins vom Sockel geholt wurde, 2003 war das. Ein Epochenwechsel, jetzt gerade aber ein noch viel größerer: Da wird im englischen Bristol Edward Colston gestürzt, ein Sklavenhändler, einst verehrt von manchen, aber eben nicht von vielen, die sich heute ermutigt fühlen, dagegen zu protestieren. Weltweit werden solche Statuen gefällt, in Belgien, in den USA. Ersichtlich wird so das weltweite Aufbegehren gegen Rassismus, Folgen des Kolonialismus, weiße Herrschaft über Schwarze. Keir Gravil/reuters Foto: Foto:

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