leserInnenbriefe

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Die veröffentlichten Briefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Frieden mit Deutschland

„Hannover wird grün“,

taz nord vom 11. 11. 19

Wenn Onay weitere Menschen mit Migrationshintergrund folgen, die in immer höheren Staatsämtern angekommen sind, könnte ich irgendwann meinen Frieden mit Deutschland finden. Was ist mit unseren Völkischen, wie AfD oder NPD? Das große Kotzen in Hannover? Amigo, taz.de

Keine Aussagekraft

„Alleinerziehende leben gefährlich“,

taz nord vom 8. 11. 19

Bei allem Respekt, aber wenn man sich die „Studie“ von Hammer anschaut, dann sieht man beim Blick auf den methodologischen Teil, dass die überhaupt keine Aussagekraft hat und handwerklich schauerlich gearbeitet wurde. Natürlich treffen Leute in Jugendämtern Fehlentscheidungen, und bei dem Druck und dem Gehalt bewerben sich da auch nicht die, die es wirklich können, sondern Mäuse Anfang 20, die im Studium nur eine Theorie gelernt haben und damit durchgekommen sind. Aber eine Berichterstattung, welche die handwerkliche Machart der Hauptquelle, auf die sie sich stützt, so gar nicht prüft, die hilft wirklich niemandem, weil sie von denen, die politisch Verantwortung tragen, wegen Fehlern zurückgewiesen wird. Mio Müller, taz.de

Keine Kontrollinstanz

„Alleinerziehende leben gefährlich“,

taz nord vom 8. 11. 19

Das Problem ist, dass die Arbeit des Jugendamts generell nicht überwacht und kontrolliert wird. Es gibt keine Kontrollinstanz. Das Jugendamt kontrolliert sich selbst. Und vor Gericht gewinnt immer das Jugendamt, da es selbst als Antragsteller und Zeuge auftreten darf. Dass es nur 700 gemeldete Fälle gab, lag daran, dass es nur ein kurzer Zeitraum war und die Meldungen gar nicht alle bearbeitet werden können. Gastnutzer 42, taz.de

Es gibt nichts Schlimmeres

„Alleinerziehende leben gefährlich“,

taz nord vom 8. 11. 19

„Es gibt nichts Schlimmeres, als das eigene Kind zu verlieren.“ Doch gibt es und es hängt damit zusammen. Es gibt nichts Schlimmeres für Kinder, als von ihrer wichtigsten vertrauten Bezugsperson gewaltsam getrennt zu werden. Das kann Kinder so schwer traumatisieren, dass sie ihr ganzes Leben mit psychischen Folgeerkrankungen belastet sind. Als ob es nie eine UN Kinderrechtskonvention gegeben hätte, die das Recht des Kindes formuliert hat und feststellte, dass die unveräußerlichen Menschenrechte auch für Kinder gelten und Erwachsene nicht einfach nach Gutdünken über sie verfügen können, sondern Selbstbestimmung und dabei Willen des Kindes zu respektieren haben. Als ob es all die Studien zu den Verheerungen an Kinderseelen in Heimbetreuung nie gegeben hätte, die es ja leider auch dann gibt, wenn Kinder akut gefährdet sind und zu ihrem Schutz aus Familien herausgenommen werden müssen. Und dass auch noch, wo die bessere Alternative, Plätze in Pflegefamilien bei Weitem nicht ausreichen für all die tatsächlichen Kindeswohlgefährdungen, die es gibt. Nina Janovich, taz.de