taz-Wahlomat: Christian G. Christiansen

Christian G. Christiansen

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Gelernter Verlagskaufmann und Redakteur. Arbeitete in regionalen Medien wie Flensburger Tageblatt und Westfalenpost, aber auch beim Spiegel. Wirtschaftsberater für Volvo in der DDR, nach der Einigung BRD/DDR Aufbau eines unabhängigen Pressevertriebs in der Noch-DDR. Ehrenamtliche Tätigkeit für denMittelhof e. V.

Wir haben den sechs Kandidat*innen für den Aufsichtsrat der taz- Genossenschaft fünf Fragen gestellt. Hier sind ihre Antworten im Vergleich

Was gibt Ihnen die taz?

Rudi Augstein, für den ich tätig war, sagte häufig, ich wünsche mir, dass es eine „linke“ Tageszeitung gibt! Mit meinem Umzug nach Berlin tat ich das Meine und wurde das 3.267. Mitglied der Genossenschaft!

Was würden Sie der taz geben, wenn Sie in den Aufsichtsrat gewählt werden?

Alles, was ich weiß und beurteilen kann, und versuchen, die großen Fußstapfen von Johannes Rauschenberger auszufüllen.

Wenn es die taz nicht mehr auf Papier gäbe …

Die taz gibt es noch eine längere Zeit als Print, evtl. in Variationen. Eine digitale taz wird kommen. Dabei sollten alle MitarbeiterInnen rechtzeitig erkennen, dass dadurch ihre Anstellung nicht gefährdet ist. Die Zweifler, die es noch gibt, sollten nachhaltig überzeugt werden.

Welche Frage fehlt hier …?

Welche zukünftigen Produkte wird es bei der taz geben ?

… und wie lautet die Antwort?

Es geht in Richtung Podcast. Beispiel Gabor Steingart. Die Bezahlschranken für redaktionelle Artikel müssen ergänzt werden. Beispiel Schweden, Beispiel Schweiz mit wertneutraler Bezuschussung durch den Staat.