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Mutmaßlicher Hitlergrüßer verlässt SPD

Der wegen eines angeblichen Hitlergrußes in die Schlagzeilen geratene SPD-Funktionär von der Insel Langeoog ist aus der Partei ausgetreten. Der Austritt sei bereits vollzogen worden, teilte der SPD-Kreisverband Wittmund am Dienstag in Wilhelmshaven mit. Das Vorstandsmitglied des Ortsvereins habe den Schritt mit einer gegen ihn geführten Kampagne und SPD-internen Anfeindungen begründet. Die Staatsanwaltschaft Aurich ermittelt wegen des Vorwurfs, den Hitlergruß gezeigt zu haben. Sein Anwalt hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. (dpa)

Bentheim bekommt Moorbrand-Geld

Für die Hilfe bei der Bekämpfung des Moorbrandes im vergangenen Jahr im Emsland hat die Bundeswehr rund 600.000 Euro an den Landkreis Grafschaft Bentheim gezahlt. Damit sei ein Großteil der Aufwendungen abgegolten, sagte Landrat Friedrich Kethorn (CDU). (dpa)

Grüne wollen Aufklärung über rechte Polizisten

Die Grünen in Niedersachsen fordern eine Bekämpfung von rechtsextremistischen Tendenzen in der Polizei. Innenminister Boris Pistorius (SPD) müsse für Klarheit darüber sorgen, wie verbreitet verfassungsfeindliche Einstellungen unter Polizisten seien, sagte der Grünen-Landtagsabgeordnete Belit Onay am Dienstag. Es gehe nicht darum, die Polizei unter Generalverdacht zu stellen, aber Rechtsextremismus sei in der Gesellschaft und auch den Polizeistrukturen angekommen. Die Grünen verlangten eine wissenschaftliche Analyse zum Thema. (epd)