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Blumenthal: Unbekannte ritzen Hakenkreuz in Auto

Ein Hakenkreuz haben unbekannte Täter*innen in der Nacht zum Sonntag in die Motorhaube eines abgestellten Autos in Blumenthal geritzt. Der Halter des Fahrzeugs habe die etwa 60 Zentimeter langen Kratzer am Sonntagmorgen entdeckt, teilte die Polizei am Montag mit. Beschädigt worden seien auch Heckklappe, Fahrer- und Beifahrerseite. Der Staatsschutz der Polizei Bremen ermittle jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zudem würde ein ausländerfeindlicher Hintergrund der Tat geprüft, sagte ein Polizeisprecher der taz. Denn auf dem in der Mühlenstraße abgestellten Fahrzeug habe sich ein türkischer Aufkleber befunden. (taz)

Zahl der Einbürgerungen ist konstant

1.582 Menschen haben sich nach Auskunft des Innensenators im vergangenen Jahr im Land Bremen einbürgern lassen. Das seien neun Prozent mehr als im Vorjahr, entspreche aber dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre, teilte eine Sprecherin am Montag mit. Die Hälfte der neu Eingebürgerten hätten zuvor die Staatsangehörigkeit eines europäischen Staates gehabt, 29 Prozent eine asiatische und 13 Prozent eine afrikanische Staatsangehörigkeit. Deutlich zugenommen hat der Anteil von eingebürgerten Brit*innen. Bis 2016 waren es weniger als elf jährlich, 2017 dann 80 und 2018 68 Einbürgerungen aus dem Vereinigten Königreich. Knapp die Hälfte der Eingebürgerten lebt seit über 15 Jahren in Deutschland. (taz)

Lebensgefährlich verletzt nach Messerstecherei

Lebensgefährlich verletzt wurde am frühen Sonntagmorgen ein 23-Jähriger vor einer Gaststätte in Walle. Mittlerweile wurde deswegen in Huchting ein 38-Jähriger festgenommen. Nach einem weiteren Tatverdächtigen wird noch gefahndet. Zwischen den Männern soll sich eine Schlägerei entwickelt haben, bei der der Angreifer ein Messer zog, so die Polizei. (taz)

E-Roller-Fahrer in Haft

Einen 30-jährigen Bremer nahm die Polizei am Samstagnachmittag vorübergehend fest, weil er unter Drogeneinfluss mit einem nicht zugelassenen E-Roller durch die Innenstadt gefahren war und bei der Verkehrskontrolle durch die Polizei Widerstand leistete. Die Polizei weist darauf hin, dass man für E-Roller im öffentlichen Straßenverkehr ein Kennzeichen sowie eine Betriebserlaubnis benötigt. (taz)