piwik no script img

PerformanceDas Suizidale ist politisch

Der Regisseur und Performer Malte Scholz benutzt für seine Stücke oft biografische Zugänge. Nun hat sich Scholz, der zu den Gründern des Performancekollektivs Monster Truck gehört, in „Cracks“ eines besonders tragischen Ereignisses angenommen: dem Selbstmord seines Bruders. Dabei wird das oft tabuisierte Thema Suizid als rational nicht nachvollziehbarer „Grenzgang zwischen gesellschaftlicher Norm und privatem Wahnsinn“ dargestellt.

„Cracks“: Vierte Welt, Neues Kreuzberger Zentrum am Kotti, 1. Etage, 4.–7. 7., jeweils 20 Uhr, 3–7 €

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen