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Korruption und Gewalt
Der 1976 geborene mexikanische Schriftsteller Antonio Ortuño hat für seinen jüngsten Roman, „Die Verschwundenen“, seine Geburtsstadt Guadalajara als Handlungsort gewählt. Guadalajara ist dabei Schauplatz für gruselige Verflechtungen von Politik und Verbrechen. Vor diesem Hintergrund erörtert Ortuño die Frage, wie sich der Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit erzählen lässt, wenn Korruption und Gewalt fast alle Aspekte des Lebens durchdringen. Ortuño ist seit einem Jahr als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. Heute spricht er in der daadgalerie mit der Literaturkritikerin Katharina Döbler (Oranienstraße 161, 18. 6., 19 Uhr).
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