Lesung

Vom Unterschlupfzum Untergang

Seit 1914 fährt die Fähre nach Reiswerder Foto: Foto:Metropol Verlag

Das 330 Meter lange Reiswerder ist eine kleine Insel im Tegeler See, die seit 1914 mit einer Fähre zu erreichen ist. Am 23. August 1944 landete allerdings eine Gruppe von Männern mit einem Ruderboot am Ufer der Insel – es waren Beamte der Gestapo, die eine kleine Gruppe von JüdInnen verhafteten, die sich 18 Monate hier versteckt gehalten hatten. Nur drei von ihnen überlebten. Christiane Carstens stellt ihr Buch über die Schicksale der jüdischen Inselbewohner vor.

Buchpremiere: Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 23. 5., 20 Uhr, 5/3 €