Sudan

Teileinigung über Machtteilung

Im Sudan wollen sich Opposition und Militärjunta in einer Übergangsregierung die Macht teilen. Nach monatelangen Protesten der Zivilgesellschaft und einem Militärputsch einigten sich Vertreter beider Seiten am Samstagabend auf die Bildung eines gemeinsamen Übergangsrates. Wer dem Rat angehören soll, ist allerdings noch umstritten. Medienberichten zufolge fordern die Demonstranten eine Mehrheit von acht Vertretern gegen sieben Militärs. Die Militärjunta dagegen will sieben Militär-Angehörige und drei Zivilisten. Auch über die Regierungsperiode wurde noch keine Einigung erzielt. Das Militär will eine zwei-jährige Übergangszeit, die Zivilgesellschaft fordert vier Jahre. Die Gespräche wurden am Sonntag fortgesetzt. (epd)