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Die nächste Hürde nehmen

Es fällt schwer, dem Zähler zu folgen. Anfangs überspringt er mehrere Tausender, dann rattert er von etwa 13.000 an hoch. Manchmal scheint er sich dabei fast zu überschlagen. Und weil das so schön anzusehen ist, lässt sich die Zahlenorgie mit dem Refresh-Knopf im Browser immer wieder neu starten.

Nicht ganz so schön ist, dass die Anzeige, die auf der taz.de-Seite die UnterstützerInnen für „taz zahl ich“ zählt, stets unter der nächsten magischen Zahl stehen bleibt: Die 16.000 sind noch nicht erreicht. Aber fast: 80 Freiwillige fehlten am Donnerstagnachmittag noch. Das ist doch keine große Hürde, sollte man meinen, und bis Ostern zu schaffen sein.

Der Journalismus weltweit ist im Umbruch. Alle Verlage suchen Wege, im Netz Geld zu verdienen. Einige bauen Mauern – und versuchen hinter diesen Paywalls Geld zu verdienen. Die taz will das nicht: Wir wollen, dass alle Menschen Zugang zu unseren Inhalten haben, zu unseren Reportagen und Kommentaren, Videos und Podcasts, Bildstrecken und Blogs.

Aber natürlich müssen auch wir Geld einnehmen, um in dieser sich digitalisierenden Welt Präsenz zu zeigen. Wer „taz zahl ich“ unterstützen will, kann das ab 5 Euro monatlich tun. Und dem Zähler auf taz.de über die nächste Hürde helfen.

Der britische Guardian setzt auf ein ähnliches Modell: Alle Inhalte sind frei, viele Menschen zahlen trotzdem dafür. Das Modell funktioniere sehr gut, berichtete deren Chefredakteurin Katharine Viner, die am Dienstag zu Besuch in der taz war. Das macht Hoffnung – auf 16.000, 20.000 und noch viele mehr. (taz)