tazūüźĺsachen

tazeins-Chef in Elternzeit

Der Kollege Gereon Asmuth, 53, hat viel um die Ohren. Als Themenchef steuert er am Desk im dritten Stock des taz-Neubaus die Themenplanung ‚Äď plattform√ľbergreifend f√ľr tageszeitung und taz.de. Zudem leitet er das Ressort tazeins, das die ersten f√ľnf Seiten betreut. Und manchmal macht er selbst eine Titelseite wie die im Sommer, als er das Fu√üball-WM-Aus der Deutschen mit dem Streit in CDU und CSU verband, ein ‚Äěkongeniales Doppelpass-Cover‚Äú, lobte damals der Branchendienst meedia.de.

Verantwortung, Verantwortung, Verantwortung. Im Mai hat Gereon Asmuth eine ganz andere Verantwortung hinzubekommen: als Vater eines kleinen Jungen. Chefs in anderen Läden fremdeln immer noch mit Elternzeiten, in der taz nehmen Ressortleiter sie schon seit Langem. Kein Wunder, dass auch Gereon Asmuth von Januar bis einschließlich August in Elternzeit geht. Aber was machen dann der Desk, das Ressort und all die Aufgaben?

Die √ľbernimmt Bert Schulz, 44. Er ist einer der erfahrensten Themenmacher der taz. Im Jahr 2005 kam er zur taz, wurde Chef vom Dienst im Berlinteil und dann, 2012, Leiter des Berlinressorts ‚Äď √ľbrigens als Nachfolger von Gereon Asmuth. Schulz schreibt auch selbst gerne vom Berliner Fahrradgesetz √ľber Fu√üballer Thomas ‚ÄěIcke‚Äú H√§ssler bis zum Streit √ľber ein B√∂llerverbot an Silvester. Er war auch in dem Team, das im Fr√ľhjahr den taz-Zukunftsreport vorgelegt hat.

Bert Schulz hat selbstverständlich auch schon mal Elternzeit genommen, zweimal, insgesamt zwölf Monate. Inzwischen sind die Töchter größer. (löw)