das wetter: Elementar
Ella Morsch hätte gern einmal etwas erfunden. Aber so sehr sie sich auch anstrengte, ihr wollte partout nichts Neues einfallen. Alles war bereits da, selbst der Wind, der prompt durch ihr Haar strich. Neben dem Wind gab es die Erde und das Feuer, alle drei Elemente bildeten die Grundlage sämtlichen Seins. Wenn da eine Materie wäre, die einer Formänderung so gut wie keinen, einer Volumenänderung hingegen einen großen Widerstand entgegensetzte – das wär’s, seufzte Ella Morsch und kam und kam nicht auf den Namen ihrer Erfindung.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen