: Zwischen Isolation und Gemeinschaft
Foto: Arno Declair
Neun Jugendliche an der Grenze zwischen Realität und Virtualität, Beschleunigung und Verlangsamung beschreibt John von Düffel in seinem Roman „Klassenbuch“ – dabei tut sich ein düsterer Kosmos auf. Obwohl die jungen Leute Klassenraum und Lehrerin teilen, könnten die Welten, in denen sie sich jeweils bewegen, unterschiedlicher nicht sein – von Annika, die tote Tiere von der Straße sammelt, bis zum pummeligen Mobbingopfer Vanessa. Der Regisseur Kristo Šagor greift die multiperspektivische Erzählweise des Autors für seine Theateradaption in den Kammerspielen des Deutschen Theaters auf.
Klassenbuch: DT-Kammerspiele, Schumannstr. 13, Premiere 12. 2., 19. 30 Uhr, 9–25 €
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen