: Nach „Xavier“ wütet „Herwart“ über Deutschland und Europa
dpa| Beide haben ungewöhnliche Namen, beide haben für Chaos gesorgt: Nur drei Wochen nach dem Sturm „Xavier“ raste gestern der Herbststurm „Herwart“ durch Deutschland und weitere Teile von Europa. Herwart deckte Dächer ab, überflutete Straße, entwurzelte Bäume. An der Nordsee wurde ein 63-jähriger Camper von der Sturmflut überrascht und ertrank. Mehrere Menschen verletzten sich bei Unfällen, die durch den Sturm verursacht wurden. In Berlin wurde ein Fußgänger von einem umkippenden Baugerüst schwer verletzt. In Polen und Tschechien starben mindestens drei Menschen.
Die Deutsche Bahn stoppte bereits am Sonntagmorgen in sieben Bundesländern ihren Fernverkehr. In Hamburg verkündete sie am Mittag, dass auch den restlichen Tag über keine Züge mehr fahren würden, viele weitere Städte waren betroffen. In Dortmund, Bielefeld und Hamm stellte die Bahn nach Angaben eines Sprechers sogenannte Übernachtungszüge zur Verfügung.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen