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Unterm Strich

Der italienische DJ und Musikproduzent Robert Milesist tot. Mit seinem Trance-Track „Children“ landete er Mitte der neunziger Jahre einen weltweiten Hit, der sich über 13 Wochen lang auf Platz einsin den Euro-Top-100-Charts hielt. Sein ­Album „Dream­land“ (1996) wurde mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Der Musiker, der bürgerlich Roberto Concina hieß, starb nach schwerer Krebserkrankung am Dienstag im Alter von47 Jahren in seiner Wahlheimat Ibiza.

Mit der Initiative „Weiter ­Schreiben“ soll nach Deutschland geflüchteten SchriftstellerInnen eine Plattform geboten werden. Ehrenamtliche Unterstützung bei der Realisierung ihrer Texte erhalten die aus Krisengebieten geflohenen AutorInnen von deutschen KollegInnen – unter ihnen auch Tanja Dückers und Nora Bossong. Auf dem Portal weiterschreiben.jetzt sind die literarischen Texte auf Deutsch und in Originalsprache verfügbar. Initiiert wurde das Projekt von der Schriftstellerin Annika Reich und Ines Kappert, der Leiterin des Gunda-Werner-Instituts in der Heinrich Böll Stiftung. Eine Anthologie ausgewählter Texte soll Ende 2018 im Blumenbar Verlag erscheinen.

Navid Kermani,deutsch-iranischer Schriftsteller und Friedenspreisträger, ist mit dem Europäischen Kulturpreisausgezeichnet worden. Weitere Preisträger sind die Berliner Künstlerin Marina Naprushkina und die türkische Journalistin und Autorin Aslı Erdoğan.Der Preis ist mit je 20.000 Euro dotiert und wird einmal jährlich für besondere Beiträge zur Kultur in Europa verliehen.

Wie hören sich Gravitationswellenan? Im Historischen Museum Hannoverkann das Phänomen demnächst für BesucherInnen erlebbar gemacht werden. ForscherInnen aus Hannover hatten entscheidende Impulse dafür geliefert, dass die Gravitationswellen vor Kurzem nachgewiesen und überdies hörbar gemacht wurden. Diesen Nachweis wollen sie jetzt den Museumsbesuchern näherbringen. Der Direktor des Instituts für Gravitationsphysik an der Leibniz-Universität Hannover, Prof. Karsten Danzmann, und seine Kollegin Prof. Michèle Heurs planen, Besuchern ihre Forschung am 16. Mai in einer Wissenschaftsshow zu vermitteln. Zudem werden an dem Abend auch Fragen zu Schwarzen Löchern und Sternen erörtert.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen