Neues Angebot: Kiel hilft ausgebeuteten Ausländern
Eine neue Beratungsstelle in Kiel soll ausländische Arbeitskräfte in Schlachthöfen, auf Werften, Äckern, Spargelfeldern, dem Bau oder in der Gastronomie davor bewahren, ausgebeutet zu werden. Es gehe darum, Lohndumping, unzulässige Arbeitsverträge, Verstöße gegen den Gesundheitsschutz oder fehlenden Sozialversicherungsschutz zu bekämpfen und betroffenen Ausländern zu helfen, sagte Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, am Mittwoch bei der Eröffnung der Beratungsräume im Gewerkschaftshaus. Beraten werden nicht nur Arbeitnehmer aus EU-Ländern, sondern auch aus anderen Staaten. Schleswig-Holsteins Arbeitsminister Reinhard Meyer (SPD) überreichte einen Förderbescheid über 326.000 Euro und lobte besonders den Beratungsbus, der zu den Betroffenen fährt. Mit einem Vorstoß der Sozialministerkonferenz der Länder hofft Meyer den Bund zur Förderung von Beratungsstellen zu bewegen. (dpa)
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