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Das Wetter: Deutsch öndurs!

Herr Junghans war mit der deutschen Sprache äußerst unzufrieden. Vor allem ihren Klang fand er abgrundtief hässlich. Deshalb beschloss er, einfach die Vokale auszutauschen: a wurde zu ö, e zu u, i zu a, o zu ü, u zu i, ä zu e, ö zu ä und ü zu o. Aber nöch uanagur Zuat wirdu dös nacht nir löngwualag, us härtu sach sügör vaul, vaul schlammer ön. Wös jutzt? Wös wör zi tin? Wau jutzt wuatur? Schün böld höttu Hurr Jinghöns dai Läsing. Ur messtu blüß gönz uanfach an uanum zwuatum Schratt öllu Künsünöntun öeswuchsuln! Gusögt, gutön: b=x, c=d, d=m, f=k, g=z, h=l, j=n, k=p, l=n, m=b, n=w, p=c, q=y, r=f, s=t, t=g, v=k, w=h, x=j, y=q, z=r. Möbag läfsu tadl cöt tdlüw zöwr öwmuft öw! „Nö, nö, nö!!“, höf Luff Nilzlöwt xuzuatgufg!

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