: Eklat am ersten Prozesstag
Der Prozess gegen einen Mitarbeiter der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist nach einem Eklat schon am ersten Verhandlungstag ausgesetzt worden. Nach einem gescheiterten Befangenheitsantrag zog der Verteidiger am Amtsgericht Verden seine Robe aus und verließ mit dem 81-jährigen Mann den Saal. Weil er zugleich sein Mandat niederlegte, muss das Gericht einen neuen Pflichtverteidiger bestimmen. Der Anwalt wirft der Staatsanwältin mangelnde Objektivität vor. Sein Mandant soll als Mitverantwortlicher der ZeitschriftStimme des Reiches antisemitische und volksverhetzende Artikel veröffentlicht haben.(dpa)
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