Gesundheitsversorgung in Delmenhorst: Gute Karten für Geflüchtete
Foto: Kartenabb.: Lumu/Wikimedia Commons
Delmenhorst führt als erste Kommune in Niedersachsen die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Das beschloss der Stadtrat mehrheitlich. Die Regelung gelte zunächst für ein Jahr. Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) zufolge geht es um eine menschenwürdige medizinische Versorgung.
Das Ministerium und die gesetzlichen Krankenkassen hatten im März vereinbart, dass Asylsuchende mit einer elektronischen Gesundheitskarte zum Arzt gehen können sollen. Nach Angaben des Ministeriums entspricht die Vereinbarung entsprechenden Regelungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Vorreiter war das Land Bremen: Hier bekommen Flüchtlinge von der AOK eine Karte, mit der sie zum Arzt ihrer Wahl gehen können. Mittlerweile gibt die Bremer Kasse solche Karten auch für Hamburg aus. (epd)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen