NSU-Prozess: Richter drücken aufs Tempo
| Im NSU-Prozess drängen die Richter offenbar auf ein baldiges Ende. Am Mittwoch lehnten sie ab, den früheren Zwickauer V-Mann Ralf Marschner vorzuladen. Dieser soll laut Zeugen die NSU-Mitglieder Uwe Mundlos und Beate Zschäpe beschäftigt haben. Eine Vorladung sei nicht urteilsrelevant, so die Richter. Zuletzt hatten sie weitere Anträge der Opferanwälte abgelehnt. Diese warfen dem Gericht vor, „ernsthafte Aufklärung zu verweigern“. Der Prozess läuft seit drei Jahren. (taz)
Mehr auf www.taz.de
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen