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Roma sprechen zur Gemeinde

Ein Vertreter der Roma-Gruppe, die in der vergangenen Woche symbolisch den Hamburger Michel besetzt hat, sprach dort gestern im Gottesdienst. Die Balkan-Länder seien für Roma nicht sicher, sagte Isen Asanovski: „Wir sind hergekommen, weil wir keine andere Wahl hatten.”Die rund 40 Menschen, die in der Kirche vor ihrer drohenden Abschiebung Schutz suchten, verließen sich nun auf Gott, so Asanovski, der auch die Kirchengemeinde um Hilfe bat. Die Kirche hat Gespräche mit der Ausländerbehörde angekündigt. Die Herkunftsländer der Gruppe gelten allerdings als „sichere Drittstaaten“.  (taz)

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