Verschwörungstheorien: Inder fotografieren Apollo-Landeplatz

Kein Raum für Verschwörungstheorien. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die Amerikaner wirklich auf dem Mond waren, dann erbrachten ihn nun die Inder.

Keine Studioaufnahme: Apollo 15 Astronauten mit ihrem Mondmobil im Juli 1971. Bild: ap/nasa

PANAJI afp | Bilder der ersten indischen Mondmission haben Verschwörungstheorien um die Mondmissionen der NASA ein weiteres Mal entkräftet. Es sei gelungen, mit einer Spezialkamera Bilder des Landeplatzes des Mondlandemoduls der Apollo-15-Mission aufzunehmen, teilte die indische Raumfahrtbehörde am Mittwoch auf einer Konferenz im indischen Bundesstaat Goa mit.

Der Landeplatz sei anhand von Verfärbungen auf der Mondoberfläche erkennbar. Auf den Bildern seien auch Spuren der von den US-Astronauten auf dem Mond benutzten Fahrzeuge zu sehen.

Die zwölf Tage dauernde Apollo-15-Mission der US-Raumfahrtbehörde NASA war 1971 die erste Mondmission, die über längere Zeit detailliert die Beschaffenheit der Mondoberfläche untersuchte.

Wie auch bei der Apollo-11-Mission, die 1969 die ersten Astronauten auf den Mond brachte, gab es immer wieder Verschwörungstheorien, wonach eine Mondlandung in Wahrheit gar nicht geglückt sei.

Die ausgewerteten Bilder gehören zu den 70.000 von der indischen Chandrayaan-1-Mission gemachten Aufnahmen. Am Wochenende musste Indien seine im Oktober vergangenen Jahres gestartete Mondmission vorzeitig beenden, nachdem die Bodenstation den Funkkontakt mit der unbemannten Raumfähre verlor.

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