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Irakkriegsfilm "The Messenger"Auch die Lebenden sind schon tot

Oren Movermans Film "The Messenger" handelt von zwei Männern, die den Angehörigen von im Irak gefallenen Soldaten die Todesnachricht überbringen. Mitleid zeigen dürfen sie nicht.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

1 Kommentar

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  • F
    Fragezeichen

    Warum werden solche Filme nicht ueber das Leid der irakischen Bevoelkerung gedreht? Haben nicht die USA und UK den Krieg vom Zaun gebrochen, ohne bis heute eine Begruendung dafuer geliefert zu haben? Werden wir jetzt die naechsten Jahre mit Buechern und Filmen ueber die seelischen Probleme der Taeter zugeschuettet, und die Opfer werden vergessen? Oder dreht Hollywood auch Filme ueber irakische Muetter, deren Soehne von Amerikanern umgebracht wurden? Oder ueber Iraker, die durch amerikanische Folter traumatisiert wurden?