: bewegungen
Donnerstag, 17. Juli
Homosexualität und Flucht „Flucht unterm Regenbogen. Wenn Lesben und Schwulen nur noch Flucht als letzte Hoffnung bleibt“. Aufgrund verschärfter Gesetze, wie zum Beispiel in Uganda, ist ein offenes homosexuelles Leben dort immer riskanter bis gar nicht möglich. Zusammen mit Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen sollen bei der Podiumsdiskussion die Themen Flucht und Asyl beleuchtet werden. 19 Uhr, Baiz, Schönhauser Allee 26 A
FREITAG, 18. Juli
Zwangsräumungen Der Journalist Peter Nowak stellt sein Buch „Zwangsräumung verhindern“ vor. Da häufig die Weigerung der Jobcenter, die volle Miete zu übernehmen zu Mietschulden und Zwangsräumung führt, wird an diesem Abend auch die Koordinierung des Widerstands von Erwerbslosen und Mieter*innen diskutiert. Eine Veranstaltung der Sektion Hartz-IV-Komplex. Buchvorstellung und Diskussion, 19 Uhr, FAU-Lokal, Lottumstraße 11
SAMSTAG, 19. Juli
Reclaim your Kiez! Open-Air-Kino „Wohnen in der Krise“: Neoliberale Stadtpolitik bedeutet, die Stadt als kapitalistisches Projekt zu begreifen. Daran wirken auch Jobcenter, Immobilienbesitzer*innen und Polizei mit. Es werden Kurzfilme zum Thema gezeigt; Vernetzung ist erwünscht. Dazu gibt es Live-Musikvon „Lari und die Pausenmusik“. 20 Uhr, Nettelbeckplatz, S+U-Bahnhof Wedding
SONNTAG, 20. Juli
Veganes Sommerfest Das Fest des Dr. Pogo Veganladenkollektivs läd ein: Es gibt vegane Leckereien, Infostände, Getränke, Kinderprogramm und Trampolin. Musik ab 18 Uhr von „Cat with Hat“ (Cabaretperformance), „Alice Dee“ (Hip Hop) und anderen. Ab 14 Uhr, Karl-Marx-Platz, Neukölln
MONTAG, 21. Juli
Antikriegscafé Gemütliches Café mit Keksen und Kaffee. Ab 18 Uhr findet eine Info- und Mobilisierungsveranstaltung zum diesjährigen War-Starts-Here-Camp statt. Mehr zum Camp auch oben im Artikel. 16 Uhr, Linienstraße 206 Antifaschismus „Antifaschismus ist nicht kriminell – Freiheit für Josef, Hüseyin und Martin“ Demonstration, 18 Uhr, Start am Potsdamer Platz, Abschlusskundgebung vor der Österreichischen Botschaft.
DIENSTAG, 22. Juli
Rassismus Ende Juli findet der jährlich begangene „Al Quds Tag“ statt – über die VeranstalterInnen, ihre Organisationen, Medien, Inhalte werden deshalb Jan Riebe von der Amadeu Antonio Stiftung und Stefan Wizzan berichten. Ebenso über die gesellschaftliche Einbindung der Hauptakteure (linke und antirassistische Szene), sowie auch über den rechtsoffenen Flügel der GegnerInnen des Aufmarsches. Infoveranstaltung, 19.30 Uhr, Tristeza, Pannierstraße 5 Migration Auswirkungen der australischen Flüchtlingspolitik auf die Asien-Pazifik-Region: Mit der Neuauflage der sogenannten Pacific Solution hat Australien den erneuten Versuch unternommen sich gänzlich vor Bootsflüchtlingen abzuschotten. Seit 2012 werden alle neueintreffenden Asylsuchenden unmittelbar in die Lager nach Manus (zu Papua-Neuguinea gehörend) und Nauru gebracht. Ohne rechtlichen Beistand und unter extremen Bedingungen warten seither hunderte Erwachsene und Kinder auf die Bearbeitung ihrer Asylgesuche vor Ort. Dieser Vortrag beleuchtet die Veränderungen der Asylpolitik in Australien und die damit einhergehenden Verschlechterungen für Asylsuchende und Flüchtlinge vor Ort. Vortrag mit Antje Missbach, Lecturer an der Monash University, die seit 2010 zum Thema Transitflüchtlinge in Indonesien forscht. 19 Uhr, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72 s wird um Anmeldung unter global@bildungswerk-boell.de gebeten; die Teilnahme ist frei
MITTWOCH, 23. Juli
Brasilien „We don‘t like Samba“. Bis vor wenigen Jahren galt Brasilien als krisenfest und Shooting-Star der BRIC-Länder. Aber nur ein Jahr vor der Fußball-WM und drei Jahre vor den olympischen Spielen knallt es. „Wir sind keine Sambatänzer“, sagten die streikenden Müllmänner „Garis“ in einem Interview, sondern „wir sind Rebellen“. Film und Diskussion, ab 20 Uhr, Mehringhof, Gneisenaustrasse 2a
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