: BKK kündigen Verträge mit Krankenheimen
Die BKK Berlin und weitere acht Betriebskrankenkassen sind überraschend aus der Rahmenvereinbarung zur medizinischen Versorgung in Krankenheimen ausgestiegen. Nach einem Bericht des KV-Blatts, der Zeitung der Kassenärztlichen Vereinigung, hat der BBK Landesverband Ost daraufhin die formelle Kündigung des Vertrages zum Jahresende ausgesprochen. Als Begründung habe er das „ineffiziente Controlling“ innerhalb dieser Vereinbarung angegeben. Inhalt des 1998 unterzeichneten Vertrages ist die Betreuung chronisch Kranker durch angestellte und niedergelassene Ärzte mit dem Ziel, teure Krankenhausaufenthalte und –transporte zu vermeiden. Sie betrifft 65 Berliner vollstationäre Pflegeeinrichtungen. ADN
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen